Chaotisches Fotoshooting mit 1-jährigen Zwillingen

 

Ich wollte für Ostern ein einfaches Foto mit meinen Zwillingen machen. Es sollte nichts Aufwendiges vom Set her werden. Einfach ein Haserl und ein paar Eier sollten mit drauf. Während mein Mann die Kinder im Badezimmer fertig machte und ihnen ein passendes Gewand anzog, nutzte ich die Zeit um im Wohnzimmer mit zwei Decken einen Hintergrund und Untergrund vorzubereiten.

Hier steht ein Regal, an dem ich die Decke mit drei Klammern gut aufhängen kann. Gegenüber ist eine große Terrassentür. In der Früh und am Vormittag habe ich dort das beste Licht – wenn die Wetterbedingungen passen. Bei Sonnenschein ist am Nachmittag direkter Sonneneinstrahl – was für unseren Alltag sehr angenehm und schön für ein Fotoshooting mit Tageslicht aber nicht vorteilhaft ist. Außer ich präpariere das Fenster so, dass es mir ein schönes diffuses Licht gibt. Das geht auch, aber das ist wieder mehr Aufwand. Zusätzlich sind meine Zwillinge am Vormittag im Moment kooperativer als am Nachmittag. Aus diesen Gründen, fotografiere ich meistens am Vormittag.

 

Für das Shooting selber hatte ich eine liebe Freundin, die mir hilft, die Kinder im Zaum zu halten. Mein Plan war, dass die beiden vom süßen Hasen hingerissen sind und sich mit ihm beschäftigen. Naja, das hat nicht so geklappt. Sie krabbelten eher weg und meistens zu mir. Meine Freundin setzte sie fleißig immer wieder auf ihren Platz zurück. Ein paar Fotos entstanden, doch keines wo beide gleichzeitig gut dasitzen und ich dadurch ein brauchbares Foto hätte. Gut, lange ausprobieren ging auch nicht, da sie dann schnell die Lust verlieren und ich das Shooting ganz abrechen kann.

Die Ostereier mussten her – ein neuer Impuls für sie und vielleicht wären sie interessiert daran. Es geklappte! Sie saßen brav neben dem Hasen und beschäftigten sich ein paar Sekunden mit den Eiern. Genug Zeit, um ein paar Fotos zu machen. Es musste aber schnell gehen. Belichtungszeit und Blende blieben gleich – so wie ich sie am Anfang eingestellt hatte – das Licht hatte sich nicht verändert. Wichtig ist, dass zu diesem Zeitpunkt die Perspektive, Fokus und der Bildausschnitt passen. Schnell noch den Hasen weggeben. Meine Freundin half mir flink.

Ein paar weitere Fotos entstanden, danach gingen die Eier durchs Spielen kaputt. Ich musste sie ihnen wegnehmen, sonst hätten sie die Schale gegessen. Das fanden die beiden jetzt nicht so toll und meckerten. Das Shooting war somit zu Ende. Nach nur 10 Minuten. Ich sah mir kurz die Fotos auf der Kamera an – alles gut, es waren ein paar süße dabei. Das reichte mir, ich war zufrieden.

Damit ich ein Foto bekomme, wo beide so halbwegs in Richtung Kamera schauen, musste ich im Photoshop noch retuschieren. Aber das machte nichts, für mich zählte das Endergebnis. Die Retuschearbeit musste aber warten - immer wenn alle schlafen beginnt meine Arbeit am PC. Jetzt wurde erst mal gekuschelt und gespielt :)

 

Hier das Making-of des Osterfotoshootings:

 

Meine Kamera war folgendermaßen eingestellt:

Modus: M

Blende: 4

Belichtungszeit: 1/80

Iso: 800

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